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Auswanderung > Beratung > Arbeitsamt

Falls Sie einmal den Weg zum Arbeitsamt antreten müssen, dann kann ich Ihnen nur sagen daß dann ein "guter Rat teuer" ist.  Deshalb erfolgt von mir an dieser Stelle keine Beratung sondern ein Erfahrungs - Bericht.

Mein erster Kontakt mit dem AA war nach meiner Bundeswehrzeit. Da ich Zeitsoldat war bekam ich eine Abschlusszahlung von mehreren Monatsbezügen. Da ich jetzt nicht mehr für den Staat tätig war und ca. 5 Monate bis zu meinem Studienbeginn überbrücken musste, wollte ich eine frühere Ferienjob Tätigkeit wieder aufnehmen.

Das ich dazu kein AA benötigte versteht sich von selbst. Aber die Personalabteilung dieser Fabrik (keine Werbung) erläuterte mir an einem Rechenbeispiel das ich in meiner 3*8 Stunden Schichtarbeit trotz Nachtzuschläge etc. jeden Monat nur ca. 70 DM (35) netto ausbezahlt bekommen würde. Da somit  mein Arbeitseinkommen geringer war als meine Kosten (Anfahrt, Arbeitskleidung ...)   wurde ich zum erstenmal dazu genötigt nicht zu arbeiten und von meinen Finanz Reserven zu leben.

An dieser Stelle kommt das AA ins Spiel. Hier erhielt ich die unmissverständliche Aufforderung mich unverzüglich zu melden, da sonst meine Zuwendungen ersatzlos gestrichen werden. Nach dem ich die ersten Briefe noch persönlich und höflich beantwortete mit den Worten, daß ich weder Zuwendungen bekomme noch irgendwelche Ansprüche habe bzw. geltend gemacht hatte und deshalb meine Akte geschlossen werden kann, gab ich ab einen gewissen Zeitpunkt kein Lebenszeichen mehr von mir. Zwei weitere Briefe (in noch schärferen juristischen Kauterwelsch) erledigte sich somit bei meinen erster Kontakt zum AA von alleine.

Mein zweiter Kontakt zum AA erfolgte genau 72 Stunden nach der Unterzeichnung meines Aufhebungsvertrages. Wieder mit der Aufforderung mich zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer bestimmten Stadt (nicht mein Wohnort ! obwohl hier auch 100000 Menschen leben) einzufinden da ich sonst meine Ansprüche verlieren würde. Ich kannte damals viele Kollegen mit dem gleichen Schicksal, aber mein persönliches Pech, der deutsche Michel greift immer auf meinen Namen zurück, alle anderen wurden nämlich nicht belästigt.

Anzumerken wäre da noch, das mir persönlich alle Gespräche nichts einbrachten. Alles war darauf ausgerichtet dem Sozialstaat Kosten zu ersparen. Also ging ich ins Internet und machte mich selber schlau.

Deshalb meldete ich mich am ersten möglichen Tag (02.Jan.09) arbeitslos im zuständigen Arbeitsamt. Mein zweiter und letzter Schritt war eine Veränderungsmitteilung am letzten möglichen Tag (Freitag 29.Jan.09) im AA abzugeben. Am darauffolgenden Sonntag kehrte ich Deutschland den Rücken.

Und was waren die Leistungen des AA ? Keine Ahnung ! Bis heute habe ich noch keinen Bescheid (trotz mehrfache Nachfragen in den ersten Wochen) wieviel Arbeitslosengeld 1 mir überhaupt zustehen würde. Allerdings wurde ich bei jeden Besuch darauf hingewiesen, daß meine 18 Monate Anspruch auf 12 Monate mit einer Sperrfrist von 6 Monaten gekürzt wird, da ich ja schliesslich selber schuld bin einen Aufhebungsvertrag unterschrieben zu haben.

Nach meinen Informationen verjähren meine letzten Ansprüche nach 4 Jahren. Also da muss ich aber schnell zurück wenn ich noch etwas vom Kuchen Sozialstaat abbekommen möchte, Ich befinde mich nämlich jetzt wo ich diese Zeilen schreibe bereits länger als3 Jahre im Ausland.

Die Ursache für diesen Bericht ist meine kranke Mutter, welche ich noch einmal gern besuchen würde. Dabei denke ich jedoch nicht ans Geld sondern an meine Existenz und der meiner neuen Familie. Ein Nebenanspruch des AG 1 ist meiner Information nach auch eine kostenlose Krankenversicherung. Und eines ist mir bewusst, in Deutschland kann ich Krankenhausrechnungen nicht cash bezahlen.

Bei meiner nächsten Veränderungsmitteilung an das AA erfolgt hier an dieser Stelle (ob Anspruch auf Leistung oder auch nicht) auf jeden Fall ein Update.

 

Zum Schluss möchte ich auf dieser Seite noch auf mein neustes Hobby hinweisen. Bücher oder Kurzgeschichten zu wahren Begebenheiten schreiben. Zum Thema AA (Hartz IV) habe ich bereits 20 Seiten DIN A4 geschrieben und zwar über 2 mir persönlich bekannten Hartzern deren Geschichte in einfach in einer Fiktion zusammenführe. Ich glaube, daß das in Deutschland keine Einzelfälle sind.

Person 1: Deutscher 45 Jahre verheiratet 4 Kinder wird nach dem Verlust der Familie (Scheidung) und Eigenheims arbeitslos und innerhalb 3 Jahre trotz AG 1 Hartzer. (welch ein Glück nicht obdachlos ... sonst würde mir die Story ja keiner glauben).

Person 2: Pakistani 30 Jahre ledig 1 Kind besucht Deutschland ohne Kind um sich eine Zukunft aufzubauen. Obwohl er noch nie in Deutschland vorher zu Besuch war erhält er innerhalb von einem Jahr seine deutsche Staatszugehörigkeit (beide Eltern waren Deutsche) und zusätzlich zum Startpaket )Wohnung, Kleidung, Hausrat ...) seine Hartz IV Bezüge.

Die genannten Personen treffen sich in einer Kneipe und ....  Schicksal nimmt seinen Lauf.   .....

 


          weiterhin viel Spaß auf meiner Homepage

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Beratung > Arbeitsamt > Last Update : 07.11.2012 14:04:19

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